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Zucht & Zuchtstätte

an 19. März 2008 kam unser 1. Wurf zur Welt!

Es war überhaupt nicht vorgesehen, dass ich Züchterin würde....
Aus lauter Interesse und Jux liess ich Joya's Hüften Röntgen - natürlich war auch Ladina an den Resultaten des HD röntgens interessiert.
Heraus kam HD AA und Patella frei (0/0)
Ladina bat mich, Joya an die Ankörung anzumelden, dass sei interessant und man könne gleich auch sehen, ob das Resultat vom Welpenwesenstest, den sie damals vor der Zuteilung der Welpen machen liess, nun nach gut einem Jahr noch Gültigkeit habe.
So meldete ich Joya zur Frühjahresankörung an, die aus einer Formwert (Aussehen) und einem Wesenstest bestand.
Auch hier überzeutge Joya sowohl im Formwert, wie auch im Wesenstest welchen sie als Beste auf dem Platz mit 92 Punkten beendete, dicht gefolgt von ihrer Schwester Tosca.

Ich war sehr stolz auf meine Joya und freute mich riesig.
Als der Wesensrichter kam und mir gratulierte, mit den Worten: "Und, wann planen Sie ihren ersten Wurf" bin ich ziemlich erschrocken, denn ich habe mir nie überlegt zu züchten. Der Wesensrichter war absolut der Überzeugung, dass ich mit dieser tollen Hündin unbedingt züchten müsse und verwies mich an die Zuchtwartin Christine Frei.

Sie half mir weiter und so kamen wir im August 07 zu unserem international geschützen Zuchtstättenamen "del tesoro d'oro", was so viel wie "Vom Goldschatz" heisst und fast wie ein Wortspiel klingt.
Mit Goldschatz ist natürlich meine Joya gemeint.

Nachdem die Zuchtstätte von Lagotto Club abgenommen und als gut befunden wurde, ging es ans einkaufen und ans Rüden auswählen, was nicht ganz einfach ist, wenn man so ein Neuling ist....

Auch hier wurde ich sehr unterstützt durch die Zuchtwartin. Leider wollte der Auserwählte Deckrüde meine Joya nicht decken, und dies obwohl die Besitzerin und auch die Zuchtwartin einen Grosseinsatz leisteten. Schlussendlich sprang Bosco (Cry out Bobofarnie) ein. Aus dieser Verpaarung entstand unser erster Wurf - der J-Wurf (6 Welpen).
Warum J-Wurf? Ich war der Ansicht, dass ich nach einem Wurf mein Züchterdasein beenden würde und weil Joya und ich beide mit einem "J" den Namen beginnen, wählte ich diesen Buchstaben.

Doch, hätte ich nach einem Wurf aufgehört, könnten Sie jetzt nicht meine HP studieren.
Obwohl für mich jeder Abgabetermin der Welpen nicht einfach ist und ich jeweils zwischen Freude und Tränen hin und her gerissen bin, sind weitere Hunde hier eingezogen und haben wunderbaren Welpen das Leben geschenkt.



Zuchtstätte

J
a und so kam es, dass auch die Zuchtstätte selber sich veränderte - immer mehr Beschäftigungsmöglichkeiten wurden gekauft und verschiedene Gehege angeschafft, die jeweils bei jedem Wurf aufgebaut und danach wieder abgebaut werden.

Zur Welt kommen die Welpen entweder in der Wurfbox in meinem Schlafzimmer oder in der Wurfbox in meinem Büro. Wo es jeweils ist, entscheidet die jeweilige Hündin.
Im Büro verbringe ich die meiste Zeit des Tages, oder gleich nebenan in meiner klassisch homöopathischen Praxis.
Mir ist es wichtig, dass die Welpen möglichst oft und lange in meiner Nähe sind. Tagsüber sind sie bis ca. zur 4. Lebenswoche in meinem Büro, in Wurfkiste und kleinem Gehege. Über die Nacht ziehen die Welpen jeweils mit mir ins Schlafzimmer, in die andere Wurfkiste - meine Hunde lieben es eine Höhle zu haben und deshalb bekommen sie auch immer einen "Baldachin".




Sobald die Welpen richtig laufen können, ziehen sie in ein ca. 15 Quadratmeter grosses Gehege im Wohnzimmer-/Küchenbereich.
Hier lernen sie neue Altagsgeräusche kennen, haben mehr Platz, können toben, spielen und auch Lärm machen und sie bekommen viele neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Schaukel- und Balancegeräte stehen zur Verfügung, aber auch das Bällebad und verschiedenes Anderes..

Wenn die Welpen dann so richtig wild und laut sind, ziehen sie stundenweise in den Billardraum, wo ihnen ein 26 Quadratmeter Gehege zur Verfügung steht, mit direktem Ausgang durch die Klappe in den Garten. Auch da haben sie die verschiedensten Möglichkeiten zu spielen und neue Geräte zu entdecken.

Mit dem Alter von 6-7 Wochen gehen wir ab und zu mal auf einen Ausflug.
Dazu gehört immer eine Autofahrt die langsam immer länger wird.
Wir lernen sicher den Wald und ein Gewässer kennen und je nach dem, welche Möglichkeiten sich bieten, auch andere Dinge.
Meistens gehen wir irgendwo auf Welpenbesuch, dies kann eine Schule sein, ein Besuch in einer anderen Zuchtstätte, oder zu Freunden nach Hause.
Selbstverständlich fahren wir auch zum Tierarzt um gechipt und geimpft zu werden.